Neue Baureihe 2
Mit der neuen Baureihe 2 zeigten die Holzbronner, dass sie ihren Systemgedanken und damit ein Höchstmaß an Individualisierbarkeit selbst für die kleinste Baureihe konsequent umsetzen. Das gilt für die neue HPP 230 und erst recht für die HPP 250 mit ihrer nun deutlich erweiterten Auswahl an Zusatzausstattungen. Beide Modelle überzeugen zudem durch ihr neues Design.
Für eine in der Kompaktklasse extreme Fülle an Ausbaumöglichkeiten steht die in Nürnberg erstmals der Fachöffentlichkeit präsentierte HPP 250 profiLine. Das neue Topmodell der Baureihe 2 erlaubt komplexe Lageranbindungen und ist damit die passende Antwort auf den immer stärkeren Trend zur Automatisierung im Handwerk.
Säge-Lager-Kombinationen fürs Handwerk
Zu sehen war die HPP 250 profiLine auf der Holz-Handwerk in Kombination mit dem eigens für kleinere und mittelständische Betriebe entwickelten BARGSTEDT Lager TLF 210. Beide Maschinen kommen aus der HOMAG Group und sind in Soft- wie Hardware perfekt aufeinander abgestimmt. Der Vorteil für Kunden: Mit HOLZMA oder BARGSTEDT haben sie einen einzigen Generalunternehmer, der die gesamte Säge-Lager-Kombination individuell plant und anforderungsgerecht umsetzt. Das Ergebnis ist eine Gesamtlösung für alle Aufgaben von der Konstruktion bis in die Produktion – mit präzise verzahnten Prozessen für die automatisierte Fertigung und besonders stark im Preis-Leistungs-Verhältnis.
So rechnet sich die in Nürnberg präsentierte Säge-Lager-Kombination aus HPP 250 und TLF 210 bereits für Betriebe, die pro Tag gerade mal 30 chaotisch gestapelte Platten aufteilen. Eine Menge, die heute selbst kleinere Unternehmen schnell erreichen. Zudem sorgt das automatisierte Plattenhandling für mehr Struktur und Übersicht, für Transparenz und fließende Produktionsabläufe. Es spart Zeit und bringt deutlich mehr Flexibilität im Zuschnitt. Letzteres ist gerade für wachsende Handwerksbetriebe besonders wichtig. Denn oft dauert es lange, bis sich deren Kunden für ein Angebot entscheiden. Erteilen sie dann aber den Produktionsauftrag, soll es möglichst schnell gehen.
Neu: Flächenetikettierer und Vorstapeltisch mit integriertem Einschub
Für Betriebe, die noch mehr Tempo und Flexibilität wünschen, hat HOLZMA den Flächenetikettierer entwickelt. Er kennzeichnet bereits die Rohplatte vor dem Zuschnitt. Das Etikett enthält alle Informationen für die spätere Teileidentifikation und sorgt so für noch schnellere Produktionsabläufe. Der Flächenetikettierer arbeitet unabhängig von der Säge, so kann man bisher ungenutzte Nebenzeiten sinnvoll fürs Voretikettieren und -stapeln nutzen. Als separat zustellbare Stand-Alone-Lösung ist der Flächenetikettierer für alle HOLZMA Sägen erhältlich und kann ganz einfach nachrüstet werden.
Noch weiter steigern lässt sich dieses Plus an Effizienz in Kombination mit dem von HOLZMA ebenfalls neu entwickelten Vorstapeltisch mit integriertem Einschub. Das Funktionsprinzip: Während die Säge bei einer einfachen Lageranbindung ihre Arbeit kurz unterbrechen muss, wenn das Portal eine neue Platte auflegt, kann sie mit dieser Lösung unterbrechungsfrei und nahezu ohne Wartezeiten durcharbeiten. Die Platte wird auf den Vorstapeltisch eingelegt und dann der Säge zugeführt.
Besonders kompakt und effizient ist die Kombination beider Neuheiten. So kann der Vorstapeltisch mit dem Flächenetikettierer überbaut werden. Die Rohplatte wird auf dem Vorstapeltisch abgelegt, etikettiert und anschließend automatisch auf den hinteren Maschinentisch der Säge transportiert. Der mit heb- und senkbaren Spannzangen ausgestattete Programmschieber der Säge fährt dann hinter die Platte und holt sie sich just in time für den Zuschnitt. Erhältlich für die profiLine Modelle der Baureihen 2 bis 5.
Die Säge zum Mitwachsen
Unter dem Motto „Mitwachsende Säge“ bietet HOLZMA seinen Kunden ein umfassendes Baukastensystem mit bedarfsgerechten, größtenteils nachrüstbaren Technologien für alle Anforderungen – von der Software über das Beschicken und den Zuschnitt in der Säge bis hin zum Abstapeln.
Auf der Messe zeigte HOLZMA am Beispiel einer HPP 380 profiLine verschiedene Ausbau- und Erweiterungsmöglichkeiten. Ausgestattet war die Säge mit Zusatztechnologien wie „Easy2Feed“, einem im hinteren Sägenbereich integriertem Hubtisch. Auch das Power Concept war ein Beispiel für nachrüstbare Technologien, die die Sägenleistung um bis zu 40% erhöhen. Die automatische Etikettierung am Druckbalken demonstrierte mögliche Zugewinne an Struktur und der Teilepuffer war ein Beispiel für fließende Prozesse im Bereich des Abstapelns bis hin zur Weiterleitung der fertigen Teile an nachfolgende Bearbeitungsstationen.
Diese Fülle an Möglichkeiten zur individuellen Leistungssteigerung der Säge und zur Verbesserung der Prozesse im Betrieb erfordern eine detaillierte Planung und Beratung. Als Partner und Lösungsanbieter rund um die Holzverarbeitung steht HOLZMA seinen Kunden mit Rat und Tat zur Seite.