Neues Herzstück für die Fertigung
Vor drei Jahren entschied Anton Ihle das Unternehmen weiter auszubauen. Den Baustufen 2003 und 2005 mit 600 m² und 300 m² Fläche folgte 2008 ein weiterer Anbau von 600m². Dass dies für einen Unternehmer, der permanent neue Ideen entwickelt, nicht nur eine Flächenerweiterung sein kann, ist klar: "Um die Fertigung effizienter zu gestalten habe ich parallel dazu in eine Lackierstraße und ein CNC-Bearbeitungszentrum investiert. Alle Bauteile sollen nach dem Kalibrieren direkt auf das CNC-Bearbeitungszentrum gehen und in einer anspruchsvollen Qualität bearbeitet werden. Anschließend schleift man noch kurz die Kanten nach und die Teile können direkt in die Oberflächenbehandlung gehen."
Die erwarteten Eigenschaften der Maschine standen fest: Um Werkzeugwechselzeiten zu vermeiden, muss die Maschine über mehrere Spindeln verfügen und als Portal gebaut werden. Die Fräsqualität darf nur noch eine minimale Nacharbeit erfordern.
Bei HOMAG hat sich Anton Ihle also zunächst die Portalmaschinen angeschaut: "Es war für mich klar, wie die Maschine aussehen sollte. Wir haben die Dinge besprochen und im Vorführraum die Maschine angeschaut. Zum Abschluss haben wir dann noch einen Rundgang durch die Fertigung gemacht und dort sah ich dann das HOMAG BOF 222 stehen. Diese Maschine hat es mir gleich angetan. Durch die Kombination der beiden Spindeln, die unabhängig voneinander auf den großen Kettenwechsler zugreifen können, habe ich die maximale Flexibilität und die kurzen Wechselzeiten, die ich brauche. Anfangs hatte ich Bedenken gegenüber einer Auslegermaschine in Bezug auf die Bearbeitungsqualität. Die haben sich aber gleich nach der Bearbeitung einiger Testwerkstücke erübrigt."
Im Laufe der Zeit hat auch die Qualität anderer Produkte aus der HOMAG Group überzeugt. So steht neben dem HOMAG CNC-Bearbeitungszentrum eine Schleifmaschine von BÜTFERING und ein weiteres CNC-Bearbeitungszentrum Venture 3 von WEEKE – mit dem stellt Ihle Zulieferteile für die Industrie her.
Ein leistungsfähiger Partner
Ihle vertreibt seine Treppen heute sowohl im gesamten Bundesgebiet als auch im Ausland. Neben dem eigenen Vertrieb über die den Kernstandort Ringingen bei Ulm gehören zum Unternehmen zwei weitere eigene Showrooms und Verkaufsniederlassungen. Fertigbauunternehmen und Zimmereien haben Ihle als Systemlieferanten gewählt und eine wachsende Zahl an Firmen, die bisher Treppen selbst gefertigt haben, setzen auf die Ihle-Kompetenz. Hieraus entstand ein erfolgreiches Partnerkonzept, zu dem auch die HPL-Flachwangentreppe gehört. Das System wird inzwischen von mehreren Partnern in Lizenz eingesetzt, darunter auch von einigen renommierten Branchenkollegen. Anton Ihle ist gerüstet mit innovativen Produkten, einer professionellen Produktion und offen für neue Partner, ob als Lizenznehmer oder Systempartner.